Why Linux Sucks Part III von 2012 ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
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Why Linux Sucks Part III von 2012 ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Bash ist großartig, und assoziative Arrays (Hashes in manchen Sprachen) braucht man immer wieder. Mein Spickzettel:
Erstellen
declare -A array #automatisch lokal
Füllen
array["a"]="abc" array["b"]="bcd" array["b"]+="e" array["c"]=1 let array["c"]++
Zugriff
echo ${array["a"]} #=> "abc"
echo ${array["b"]} #=> "bcde"
echo ${array["c"]} #=> 2
Iterieren
for key in "${!array[@]}";do
echo $key #=> a b c
done
Insbesondere ${!array[@]}, also das Bash-Äquivalent zu getKeys(), musste ich erstmal finden.
Die Notebook-Platte vor dem Abschalt-Tod retten ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Ich habe schon vor einer Weile davon phantasiert, dass in naher Zukunft Menschen vermehrt und legal Dateien untereinander austauschen dürften. Also nicht so wie jetzt mit dem ganzen Internet, sondern Freunde untereinander. Damals fand ich aber kaum geeignete Programme, die sowas unterstützen würden.
Jetzt zeigte ein Freund mir RetroShare.
Vom Konzept her ist das die ideale Tauschbörsensoftware. Ein P2P-Programm, bei dem man sich nur zu seinen Freunden verbindet, daher niemand sonst die eigene IP sieht und daher einen auch nicht abmahnen kann. Dazu die Suche bei Freunden von Freunden, wodurch mit wenigen Sprüngen die ganze Welt verbunden sein kann (vorausgesetzt, ausreichend viele nutzen dieses Programm). So können auch Dateien gefunden werden, die keiner der eigenen Freunde hat, und trotzdem sehen nur diese die eigene IP.
Das Programm selbst hat Schwächen: Die Oberfläche ist weder besonders ansehnlich noch wohldurchdacht, gerade weil der Fokus auf den Dateientausch etwas versteckt wird. Auch das Hinzufügen von Freunden - über deren Zertifikat - könnte einfacher sein. Trotzdem bleibt es ein geniales Konzept.
The Debian Administrator’s Handbook als Paperback und GPL/CC-Download ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Streams aus der ZDF-Mediathek mit zdf-dl auf die Platte runterladen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
SSH Shell für Chrome bzw. Chromium ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Ubuntuusers.de sammeln fast 15.000 Euro ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Ok, es gibt keinen neuen Stable-Kernel für den Kernelrückblick. Schade, der wird diesmal etwas mickrig ausfallen.
Nicht ganz so mickrig kommt dagegen die fünfte Vorabversion von Linux 3.4 daher. Die Zahl der Commits ist noch einmal deutlich nach oben gegangen, aber da große Bewegungen in den Dateien direkt ausblieben, liegt die Zahl der geänderten Codezeilen in einem dazu passenden Rahmen. Die größten Änderungen betreffen unter anderem eine Verbesserung der Arbeit mit dem Audio Interchange Format für den wm8994-Soundtreiber und einen Fehler des DMA-Treibers durch Änderungen an der Advanced Microcontroller Bus Architecture, einem System zum Verbinden von Komponenten für System-on-Chip-Systeme auf ARM-Basis.
Ansonsten verteilen sich die Änderungen auf viele Einzeiler - lies „unter-10-Zeiler“- und laut Torvalds befindet sich nicht furchteinflösendes darunter.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.4-rc1 | 9 859 | 10 526 | 553 618 | 344 653 | 31.03.2012 | 12 |
| 3.4-rc2 | 507 | 611 | 8 690 | 3 667 | 07.04.2012 | 7 |
| 3.4-rc3 | 383 | 362 | 3 400 | 2 650 | 16.04.2012 | 9 |
| 3.4-rc4 | 236 | 222 | 4 934 | 4 458 | 21.04.2012 | 5 |
| 3.4-rc5 | 331 | 284 | 2 522 | 1 554 | 30.04.2012 | 9 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Und dann ist auf einmal das ziemlich großartige Konzept klar. Das Schneiden und Sortieren von Clips macht dann auf einmal richtig Spaß. (Ein wenig erinnert es mich an unseren Abi-Film, den wir mit iMovie auf einem iMac der ersten Generation geschnitten haben, aber noch cooler.) Mich überzeugt zum Beispiel das Prinzip, einen Clip immer durch den ersten und letzten Frame zu symbolisieren. Jederzeit kann man durch das Scrollen mit der Maus auf einem dieser Bilder die Clips neu zuschneiden. Alles läuft ziemlich flüssig und das minimale Interface gibt einem trotzdem große Freiheiten.
Ubuntu-Online-Tour zum Start von Ubuntu 12.04 LTS (Precise Pangolin) ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Es gibt mal wieder ernstzunehmende Berichte über Steam für Linux. Demnach wurde Michael Larabel erst befragt und dann ins Valve-Gebäude eingeladen, um schließlich zu bestätigen:
@Nedanfor steam is coming to Linux...
— Michael Larabel (@michaellarabel) April 25, 2012
Warum das für Linux wichtig ist, ist die alte Geschichte: Fehlende Spieler halten Nutzer fern, fehlende Nutzer halten Spielemacher fern, ein Kreislauf, den Steam für Linux mit einigen Valve-Spielen durchbrechen könnte.
Anscheinend ist Torvalds der Wochenbeginn für die Veröffentlichung neuer Entwicklerversionen nicht sympathisch. Die vierte davon gab es nach fünf Tagen wieder am Samstag.
Die Anzahl der Änderungen ging weiter zurück auf ein Niveau bei dem schon Produktiv-Versionen veröffentlicht wurden und auch nach Torvalds Ansicht fanden sich keine Patches mehr, die problematisch wären. Die dickste Änderungen findet sich bei der Architektur für Motorolas Mikroprozessoren der 68000er Serie - doch hier wurde nur eine Datei mit dem Bootlogo von einem Bereich in einen anderen verschoben und für die Verwendung unter C statt Assembler angepasst. Diese Information schönt die Statistik unten erheblich, denn er geht mit jeweils einmal 3200 gelöschten und addierten Code-Zeilen ein.
Nebenbei kam Torvalds auch nicht umhin festzustellen, dass die meisten Pull Requests derzeit immer Freitags eingehen. Ob das nun daran liegen mag, dass die Entwickler ihre Arbeitswoche mit dem Abfeuern ihrer gesammelten Werke beenden oder sich nur an die Veröffentlichungstermine der Entwicklerversionen anpassen - Sah es für Torvalds am Donnerstag noch nach einer sehr ruhigen Woche aus, kam am Freitag dann das böse Erwachen.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.4-rc1 | 9 859 | 10 526 | 553 618 | 344 653 | 31.03.2012 | 12 |
| 3.4-rc2 | 507 | 611 | 8 690 | 3 667 | 07.04.2012 | 7 |
| 3.4-rc3 | 383 | 362 | 3 400 | 2 650 | 16.04.2012 | 9 |
| 3.4-rc4 | 236 | 222 | 4 934 | 4458 | 21.04.2012 | 5 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
lolcat, für ein bisschen mehr Farbe im Terminal ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Mit einer kurzen Verzögerung liegt nun die dritte Entwicklerversion des kommenden Linux-Kernels vor.
Die Zahl der Änderungen ist zurückgegangen. Das meiste verteilt sich ziemlich gleichmäßig und ist in erster Linie auf Korrekturen zurückzuführen, davon auch welche aus Torvalds Feder. Zwei etwas größere Batzen stechen ins Auge, einer davon Änderungen des verwendeten Variablentyps im Kyro-Treiber für die gleichnamigen Grafikchips des Herstellers STMicroelectronics. Die bislang verwendeten Typen funktionieren mit x86_64-Systemen nicht.
Der zweite Block entfällt auf den mtip32xx-Treiber für SSDs aus dem Hause Micron, der mit mehreren Korrekturen und Verbesserungen bedacht wurde.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.4-rc1 | 9 859 | 10 526 | 553 618 | 344 653 | 31.03.2012 | 12 |
| 3.4-rc2 | 507 | 611 | 8 690 | 3 667 | 07.04.2012 | 7 |
| 3.4-rc3 | 383 | 362 | 3 400 | 2 650 | 16.04.2012 | 9 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Unter Creative Commons lizenzierte Vorlagen auf LaTeX Templates.org ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Java nervt, Pakete des Oracle-JDK bzw JRE per Skript erzeugen ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Da hat uns Torvalds ja ein Ei gelegt - eine Woche nach der ersten liegt nun die zweite Entwicklerversion des kommenden Linux-Kernels vor.
Die Zahl der Änderungen hält sich in einem überschaubaren Rahmen. Ein guter Teil entfällt auf Fehlerkorrekturren an der Tile-Architektur. Einige weitere liegen noch Merge Requests zugrunde, die zwar während des Merge Window eingereicht, aber in -rc1 noch nicht berücksichtigt wurden. Ansonsten findet sich der größte Teil an Änderungen im Bereich der Treiber und der Architekturen, vor allem ARM und PowerPC.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.4-rc1 | 9 859 | 10 526 | 553 618 | 344 653 | 31.03.2012 | 12 |
| 3.4-rc2 | 507 | 611 | 8 690 | 3667 | 07.04.2012 | 7 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
So, und jetzt noch frohe Ostern!
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Wenigstens hat Torvalds bis einen Tag vor Veröffentlichung der Aprilausgabe von freiesMagazin gewartet und den 3.4-rc1 nicht herausgebracht direkt nachdem der Kernelrückblick zur Korrektur eingereicht war.
Mir gefällt die süffisante Note in der Veröffentlichungs-Mail:
And if somebody delayed their pull request until the last day of the merge window, I'm sure they'll be even happier to delay it another two
months until the next merge window.
Zu deutsch in etwa:
Und falls jemand den Pull Request bis zum letzten Tag des Merge Windows aufgeschoben hat, wird er sicherlich erfreut darüber sein es noch weitere zwei Monate bis zum nächsten Merge Window aufzuschieben.
(Bitte keine Kommentare darüber, dass der genaue Wortlaut nicht getroffen wurde - Ich bin IT-Fuzzi, kein Dolmetscher!)
Zum Geschäft: Das Diff selbst ist sehr umfangreich und es lässt sich in kurzer Zeit nur wenig herauslesen. Der alte Treiber für die Voice-over-IP-Hardware PhoneJack wanderte in den staging-Bereich und wird von dort aus vermutlich den Weg nach /dev/null antreten, wenn sich nicht in nächster Zeit die Beschwerden häufen oder eine Art von Weiterentwicklung betrieben wird. Das Dateisystem Reiserfs sah die Zusammenlegung zweier Bibliotheken. Die Änderungen am nouveau-Treiber sehen im Diff so unscheinbar aus und täuschen darüber hinweg, dass die Unterstützung für Nvidias neueste Chip-Generation Kepler Dank dem Einsatz des Entwicklers Ben Skeggs bereits integriert ist. Der zu Microsofts Virtualisierungstechnik Hyper-V gehörende storvsc-Treiber wurde vom staging-Zweig in den Bereich der SCSI-Treiber verschoben und wird damit für die allgemeine Nutzung freigegeben. Sehr viel hat sich im Netzwerk-Umfeld getan, besonders an den Treibern iwlwifi und rtlwifi für WLAN-Chipsätze von Intel und Realtek, aber auch an den Atheros-Treibern.
Die kleine Statistik:
Eine Übersicht über die ersten Entwicklerversionen der letzten Kernel
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.0-rc1 | 7 728 | 7 345 | 515 283 | 434 481 | 30.05.2011 | 11 |
| 3.1-rc1 | 7 620 | 8 567 | 682 861 | 567 884 | 08.08.2011 | 17 |
| 3.2-rc1 | 10 730 | 12 103 | 1 628 367 | 1 406 543 | 08.11.2011 | 15 |
| 3.3-rc1 | 9 460 | 10 078 | 569 551 | 360 626 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.4-rc1 | 9 859 | 10 526 | 553 618 | 344 653 | 31.03.2012 | 12 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Mit einem -rc8 mochte sich Torvalds dann doch nicht mehr abgeben. Warum er die Veröffentlichung in die frühen Montag-Morgenstunden legt liegt entweder an seiner Zuneigung zu europäischen News-Portalen, mangelnder Rücksicht auf hart arbeitende Feierabend-Blogger oder es bleibt schlicht sein Geheimnis.
Was hat sich seit dem -rc7 geändert? Die Konfigurationen für die ARM-basierte Tile-Architektur wurden auf den neuesten Stand gebracht und trugen den größten Batzen an Änderungen bei. Ein bisschen kleiner fielen die Änderungen für die Unterstützung von Tablet-PCs aus dem Hause Fujitsu aus, die die Erkennung des Tablet- oder Notebook-Modus erlauben sowie, ebenfalls im Bereich der x86-spezifischen Treiber, die Unterstützung für rfkill, also das Ein- und Ausschalten von Funkschnittstellen, der Amilo-Serie des gleichen Herstellers liefert. Die restlichen Änderungen haben eher den Charakter von Fehlerkorrekturen, auch wenn nur wenige Einzeiler dabei sind.
Meine Favoriten unter den Highlights von 3.3 in Kürze:
So das reicht, es soll ja noch was für den Kernelrückblick übrig bleiben. 
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27 719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc4 | 370 | 504 | 5191 | 44 440 | 18.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc5 | 198 | 199 | 1551 | 1099 | 25.02.2012 | 7 |
| 3.3-rc6 | 215 | 193 | 1311 | 618 | 03.03.2012 | 7 |
| 3.3-rc7 | 241 | 221 | 1228 | 730 | 10.03.2012 | 7 |
| 3.3 | 129 | 108 | 2140 | 2900 | 19.03.2012 | 9 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Die letzten Kernel-Versionen:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.0 | 9 843 | 7 946 | 555 398 | 442 025 | 22.07.2011 | 64 |
| 3.1 | 9 380 | 9 181 | 728 874 | 604 640 | 24.10.2011 | 94 |
| 3.2 | 12 695 | 12 608 | 1 646 422 | 1 418 239 | 04.01.2012 | 72 |
| 3.3 | 11 416 | 10 698 | 599 885 | 432 464 | 19.03.2012 | 75 |
* Tage seit dem letzten Release
Eigentlich sollte es ja keinen -rc7 mehr geben, aber so ist das eben mit den Voraussagen...
Die Änderungen an der siebten Vorabversion halten sich in etwa auf dem Niveau des Vorgängers, eher etwas darüber - Es ist nichts dabei, was wirklich kritisch aussieht, aber die Gesamtmasse brachte Torvalds dann doch dazu, vorerst auf die Veröffentlichung der Final-Version zu verzichten.
Allmählich hasse ich diesen Satz: „Die Änderungen verteilen sich über fast den gesamten Kernel.“ Nur dummerweise stimmt es auch diesmal wieder. Die meisten Commits enthalten in der Beschreibung das Wort „Fix“ und sind dem Gestalt als Korrekturen zu betrachten. Diese finden sich hauptsächlich in den Bereichen der Speicherverwaltung, am Netzwerk und bei den Treibern.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27 719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc4 | 370 | 504 | 5191 | 44 440 | 18.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc5 | 198 | 199 | 1551 | 1099 | 25.02.2012 | 7 |
| 3.3-rc6 | 215 | 193 | 1311 | 618 | 03.03.2012 | 7 |
| 3.3-rc7 | 241 | 221 | 1228 | 730 | 10.03.2012 | 7 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Torvalds entwickelt sich wohl zum Wochenendarbeiter, der -rc6 kam wieder einmal an einem Samstag.
Es war wieder ziemlich ruhig, die Änderungen verteilen sich auf kleinere Fixes über die meisten Bereiche des Kernels. Große Bewegungen gab es nicht, also kündigte Torvalds an, dass dies die letzte Vorabversion sei, wenn kommende Woche nicht noch größere Umbrüche auftreten.
Mal wieder ein Beitrag zum Thema „exotische Hardware“ unter Linux: Dave Jones hat einen Patch für die Unterstützung einiger Geräte aus Sharps Zaurus-Reihe eingebracht - Diese teilweise gepimpten PDAs wurden ab 1996 oder so verkauft und irgendwann auch mit einem Linux-basierten Betriebssystem ausgeliefert. Das letzte Mal hörte ich vor sicherlich fünf Jahren davon.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27 719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc4 | 370 | 504 | 5191 | 44 440 | 18.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc5 | 198 | 199 | 1551 | 1099 | 25.02.2012 | 7 |
| 3.3-rc6 | 215 | 193 | 1311 | 618 | 03.03.2012 | 7 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Samstag Mittag ließ Torvalds den -rc5 auf die Welt los - ohne weitere Verspätungen diesmal.
Die Entwicklung hat sich wieder beruhigt, auch wenn der Ausreißer beim -rc4 ja nur auf die Putzarbeiten im staging-Zweig zurückzuführen war. Frühjahrsputz scheint aber angesagt, den Aufräumarbeiten am USB-option-Treiber gehören zu den auffälligsten Änderungen - es wurden einige Geräte-IDs des Herstellers ZTE entfernt, andere umsortiert. Der FibreChannel-Treiber qla2xxx für QLogic-Geräte erhielt wieder Aufmerksamkeit in Form von Korrekturen, ebenso die Grafik-Komponenten von Samsungs System-on-Chip-Architektur EXYNOS. Zwei kleinere Fehler des Netzwerkdateisystems NFSv4 wurden auch beseitigt.
Ansonsten waren wieder einige kleine Änderungen darunter sowohl am Dateisystem btrfs als auch weiteren Treibern. Unter anderem wurde der Treiber des USB-Seriell-Konverter-Chip ti3410 um eine Geräte-ID erweitert, sodass er nun mit Geräten der Firma Abbott Diabetes Care, einem Hersteller von Blutzuckermessgeräten für den persönlichen Gebrauch, zusammenarbeitet in denen dieser Chip verbaut ist. Es ist manchmal wirklich interessant, was Linux so im Verborgenen alles unterstützt - Ob jemand diese Möglichkeit auch nutzen wird?
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27 719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc4 | 370 | 504 | 5191 | 44 440 | 18.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc5 | 198 | 199 | 1551 | 1099 | 25.02.2012 | 7 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Konkrete Daten zum Stromsparpotenzial bei Sandy-Bridge Systemen und Linux ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Auch diese Vorabversion hat sich ein wenig verspätet, wie Torvalds in der Veröffentlichungsmail bemerkte. Wie auch immer, -rc4 steht nun zum Testen bereit.
Ein kurzer Blick in die kleine Statistik unten offenbart eine bemerkenswert große Anzahl an gelöschten Codezeilen - Eigentlich zu viel für einen -rc4, sollte man meinen. Der Grund liegt in zwei Treibern, die aus dem staging-Zweig entfernt wurden. Zum einen musste der GMA500-Treiber weichen, wodurch sich schon einmal der größte Batzen mit knapp über 30.000 gelöschten Zeilen erklärt. Damit ist die alte Intel-Grafik-Architektur allerdings nicht verloren, denn GMA500 ist bereits im DRM-Bereich des Kernels vorhanden und wird dort auch aktiv gepflegt. Nochmals fast 8000 Code-Zeilen entfallen auf pohmelfs, die erste Implementierung eines Netzwerkdateisystems. Derzeit wird an einer überarbeiteten Version gearbeitet, sodass der derzeit brachliegende alte Code rausflog.
So viel zu den offensichtlichen Dingen. Mit ein Grund für die Verzögerung der aktuellen Vorabversion war ein Fehler, der wieder einmal nur unter sehr speziellen Umständen auftritt: Auf Prozessoren mit der AES-Befehlssatzerweiterung, auf denen ein 32-Bit-Kernel genutzt wird und ein WLAN-Treiber zum Einsatz kommt, der die AES-Erweiterung nutzt, kann es zu einem Fehler bei der Behandlung von Fließkommawerten kommen. Ein Backport des gefundenen Fixes auf die stabile Kernel-Version wurde angekündigt. Wer derzeit einen 32-Bit-Kernel nutzt, seltsame Effekte erlebt und dazu noch über eine CPU mit AES-Erweiterung verfügt (Das Kommando grep aes /proc/cpuinfo liefert im Terminal dann eine Ausgabe zurück), der darf auf baldige Hilfe hoffen.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27 719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
| 3.3-rc4 | 370 | 504 | 5191 | 44 440 | 18.02.2012 | 9 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Mit gettext Skripte zu übersetzen war mir immer etwas unangenehm. Eigentlich finde ich es unschön, die kompilierten .mo-Dateien mit den ansonsten komplett lesbaren Skripten zu vermischen. Andererseits ist $"labelId" schon ein guter Weg, Übersetzungen im Code zu haben. Für izulu wollte ich das mal richtig machen, anstatt wie früher wieder ein eigenes System zu nutzen (je nach Sprache eine andere Datei mit Variablen per source einlesen). Wenn ich direkt an das export denke wird es das nächste mal auch wesentlich angenehmer .
Der Guide erwähnt es zwar, aber verschluckt die Befehle:
Place the resulting localized.sh.mo file in the /usr/local/share/locale/fr/LC_MESSAGES directory, and at the beginning of the script, insert the lines:
TEXTDOMAINDIR=/usr/local/share/locale TEXTDOMAIN=localized.sh....
The TEXTDOMAIN and TEXTDOMAINDIR variables need to be set and exported to the environment.
Also:
TEXTDOMAIN="izulu" TEXTDOMAINDIR="/usr/share/locale/" export TEXTDOMAIN export TEXTDOMAINDIR
Ich hatte mit der Syntax gekämpft, um den Inhalt einer Variable als msgid zu nutzen. Letzten Endes bin ich bei dem expliziten gettext-Aufruf gelandet:
notify-send "izulu" "$(gettext "$1")"
Durch das vergessene export funktionierte dies anfangs nicht.
Neun Tage nach 3.3-rc2 liefert Torvalds und die dritte Vorabversion.
Die Änderungen halten sich in Grenzen - Am meisten fällt die Entfernung von ungenutztem DMA-Code aus dem Bereich der ARM-Architektur auf. Der Rest sticht kaum hervor. Die Zahl der Commits liegt deutlich unter der sowohl von 3.2-rc3 und dem Durchschnitt der letzten Jahre. Das könnte auf eine Beruhigung der Entwicklung hinweisen.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.3-rc1 | 9460 | 10 078 | 568 329 | 359 404 | 19.01.2012 | 15 |
| 3.3-rc2 | 515 | 635 | 24 890 | 27719 | 31.01.2012 | 12 |
| 3.3-rc3 | 106 | 249 | 1964 | 2273 | 09.02.2012 | 9 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Das Head-Up Display, das Shuttleworth gestern in seinem Blog vorgestellt hat, ist ein interessantes Konzept. Wer es noch nicht gesehen hat:
Wobei es eigentlich schnell beschrieben ist: Statt Menüs im Fenster unter der Titelleiste gibt es eine kontextabhängige Sucheingabe, aufrufbar per Tastenkombination, welche die Menüpunkte und mehr durchsucht. Ein paar Gedanken dazu:
Eine solche Suchleiste hat einige Herkünfte. Gnome-Do, gRun, aber natürlich auch das Terminal selbst, auf das wohl nicht ohne Grund am Ende des Videos verwiesen wird. Das Menü weghaben zu wollen hat ebenfalls prominente Vorgänger, nämlich Chrome und davon abgekupfert Firefox.
Das M aus WIMP zu streichen hat Konsequenzen für die Benutzbarkeit der Oberfläche. Ein Menü hat Vor- und Nachteile: Es gibt in der Gui platzierten Funktionen einen festen Platz und es macht sonst unsichtbare Funktionen sichtbar. Beispiel für ersteres ist der Menüpunkt "Benutzer abrufen" in Pidgins Buddy-Menü. Beispiel für letzteres ist das klassische Bearbeiten-Menü mit Copy, Cut und Paste. Das ist unter Linux sogar ein Spezialfall, da die Funktion separat mit Strg + C als auch mit Markieren per Maus funktioniert und daher doppelt belegt ist, und trotzdem der feste Platz im Menü für unerfahrene Nutzer hilfreich ist.
Zugegeben: Bei vielen Programmen braucht man diese Dopplung nicht, reicht es sicher, wenn die GUI alle notwendigen Elemente enthält, wodurch das Menü dann wesentlich weniger Vorteile hat. Aber ich kann mir nicht vorstellen, GIMP ohne das Menü zu nutzen.
Desweiteren kann ein Menü mit Maus oder mit Tastatur bedient werden. Es kann durchsucht werden, und es kann Shortcuts anzeigen. Das HUD kann dagegen nur mit der Tastatur bedient werden. Falsch, natürlich auch mit Spracheingabe, was Shuttleworth als logischen nächsten Schritt bezeichnet, womit er völlig recht hat.
Es steht allerdings nicht in Konkurrenz zu festen Shortcuts, die können ja immer noch existieren, unabhängig vom HUD.
Es bietet allerdings keinerlei Übersicht. Entdeckbarkeit wird ausdrücklich im Video als Feature genannt, und ja, eine Suche nach einer Funktion findet natürlich etwas. Im Menü könnte man dagegen selbst suchen, visuell das Menü durchgehen, statt die Bezeichnung erraten zu müssen. Etwas, dessen genauen Namen ich nicht kenne, kann im Menü gefunden werden. Dazu kommt der feste Platz: Das HUD wird und muss lernen können, was toll sein kann, wenn es dadurch im Adressbuch schnell lernt, welcher Namen mit Anfangsbuchstaben C wahrscheinlich gemeint ist. Das gleiche bei Menüfunktionen erfordert dagegen meine Aufmerksamkeit, wenn der Menüpunkt vom zweiten zum ersten Suchergebnis rutscht.
(Ein paar dieser Punkte stammen aus dem Hackernews-Kommentarthread. Man kann es jetzt schon testen).
Ohne es bisher genutzt zu haben mag ich das HUD. Ich mochte auch Gnome-Do. Eine kontextabhängige große Befehlsuchzeile ist sicher praktisch. Ich bin aber nicht überzeugt, dass man dem die Vorteile eines Menüs opfern sollte. Ich glaube, darunter leidet nicht bei allen, aber doch bei einigen Programmen und Funktionen die Sichtbarkeit von Funktionalität. Dass es anfangs parallel zum Menü existieren soll erscheint mir als sehr sinnvoll.
Seit ich WLAN benutze passiert es immer mal wieder, dass nach dem Start des Fenstermanagers erstmal keine Internetverbindung besteht. Manchmal funktioniert es gar nicht und braucht ein ifdown/ifup, aber öfter dauert es einfach ein paar Sekunden länger bis die Verbindung da ist. In diesem Zeitraum werden allerdings meine Startprogramme bereits ausgeführt. Es ist doof, wenn dadurch izulu erst beim nächsten Durchlauf (nach 15 Minuten) den Bildschirmhintergrund zeichnet und Chrome sowie Pidgin Fehlermeldungen werfen. Also starte ich diese Programme nun erst, wenn eine Internetverbindung steht, mit einem recht einfachen Ansatz:
In /usr/local/bin/ sitzt is_online.sh:
#!/bin/sh host google.de > /dev/null
In der ~/.icewm/startup stehen jetzt alle Programme, die eine Internetverbindung benötigen, hinter
#online-section
until is_online.sh ;do
sleep 10
done
Jetzt darf nur nie Google ausfallen.
Sinatra unter 10.04 war kein Problem und lief sofort. Aber unter 11.10 kam nach der Installation über rubygems die folgende Fehlermeldung:
onli@Gecko:~$ ruby1.8 -rubygems server.rb Invalid gemspec in [/var/lib/gems/1.8/specifications/rack-protection-1.1.4.gemspec]: invalid date format in specification: "2011-10-04 00:00:00.000000000Z" Invalid gemspec in [/var/lib/gems/1.8/specifications/tilt-1.3.3.gemspec]: invalid date format in specification: "2011-08-25 00:00:00.000000000Z" Invalid gemspec in [/var/lib/gems/1.8/specifications/sinatra-1.3.1.gemspec]: invalid date format in specification: "2011-10-05 00:00:00.000000000Z" /usr/lib/ruby/vendor_ruby/1.8/rubygems/custom_require.rb:36:in `gem_original_require': no such file to load -- sinatra (LoadError) from /usr/lib/ruby/vendor_ruby/1.8/rubygems/custom_require.rb:36:in `require' from server.rb:1
Die Lösung findet sich bei Stackoverflow:
In /var/lib/gems/1.8/specifications/ die *.gemspec-Dateien öffnen und dort die Zeilen
s.date = %q{2011-10-04 00:00:00.000000000Z}in
s.date = %q{2011-10-04}ändern.
Liebes debianforum.de, herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag! ist ein Beitrag von Linux und Ich. Der Beitrag ist lizenziert unter CC BY-SA 3.0 (German). Weitere Informationen und News: Twitter || Identi.ca || Flattr
Am Freitag Abend - bei uns Samstag frühmorgens - fand Torvalds noch Zeit, den rc6 zu veröffentlichen.
So richtig glücklich ist er mit der Politik „seiner“ Entwickler nicht, die ihm die meisten Merge Requests am Freitag zukommen ließen, allerdings nicht. Er sähe es lieber, wenn die Änderungen schnell verfügbar wären damit andere Entwickler darauf reagieren können, anstatt bis zum letzten Moment für die Aufnahme in den neuen -rc zu warten.
-rc6 ist recht übersichtlich. Die umfangreichste Änderung ist eine Korrektur für den alten swim3-Treiber, der Floppy-Laufwerke der alten PowerMacs ansteuert. Der i915-Treiber für Intel-Grafiken wurde neben Fehlerkorrekturen auch mit kleinen Verbesserungen bedacht. So wird für die Chipsatz-Generationen Ivybridge und Sandybridge nun RC6 aktiviert, was der Grafikeinheit eine niedrigere Energieaufnahme ermöglichen kann. Daneben wurde der Code für die Unterstützung des DisplayPort unter Ivybridge und Cougarpoint zusammenzufassen. btrfs sticht ebenfalls hervor, hier wurden in erster Linie Probleme beseitigt.
Torvalds könnte sich noch vorstellen einen -rc7 abzuliefern, weitere Entwicklerversionen jedoch eher nicht, sodass er einen Termin für die Finalversion um den Jahresbeginn herum sieht.
Der „kleinen Statistik“ habe ich nun noch die Veröffentlichungsdaten zugefügt - subjektiv ergab sich der Eindruck, dass die Veröffentlichungen der Vorabversionen immer weiter nach hinten raus wandern, was zwar mehrfach der Fall war, jedoch nicht so signifikant wie wahrgenommen.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | Datum | Tage * | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 3.2-rc1 | 10 730 | 12 103 | 1 628 188 | 1 406 364 | 08.11.2011 | 15 |
| 3.2-rc2 | 324 | 287 | 3694 | 2859 | 15.11.2011 | 7 |
| 3.2-rc3 | 467 | 451 | 3847 | 3319 | 24.11.2011 | 9 |
| 3.2-rc4 | 255 | 248 | 3519 | 2126 | 01.12.2011 | 7 |
| 3.2-rc5 | 412 | 371 | 3582 | 2726 | 09.12.2011 | 8 |
| 3.2-rc6 | 183 | 160 | 1860 | 1352 | 17.12.2011 | 8 |
* Tage seit dem letzten -rc/Release
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Endlich mal wieder ein Upgrade, das bei mir eigentlich gut durchlief, ohne folgende Neuinstallation. Irritierend war die Fehlermeldung des Flashpakets, sonst war beim Upgrade selbst nichts besonderes.
Es fehlte danach die Akkuanzeige, das Paket indicator-power nachzuinstallieren half:
sudo apt-get install indicator-power
Unschön war, dass Dropbox nicht mehr startete, das löste ein:
dropbox autostart
Jetzt muss nur noch Eclipse wieder starten. Das Ladebalkenfenster wird einfach grau, Fehlermeldung gibt es keine.
So much for "calming down". schrieb Torvalds, als er die fünfte Vorabversion freigab. Sieht so aus, als hätte er Recht.
Die Zahl der Commits stieg gegenüber -rc4 wieder an, ein großer Teil davon waren jedoch kleinere Änderungen. Viele davon spielten sich im Treiber-Bereich ab. Ein Treiber wurde entfernt, der WM8510-Treiber für Embedded-Systeme wurde bereits vor drei Jahren ersetzt, viele weitere erfuhren Ergänzungen, darunter auch wieder der nouveau-Treiber. Die Linux-eigene Firewall Netfilter weist nun weniger Abhängigkeiten zu anderen Komponenten auf und die Routing-Funktionen unter IPv4 wurden verbessert. Die Änderungen am iSCSI-Treiber target sehen ein wenig nach Aufräumarbeiten aus, dagegen scheinen die Patches für xfs substanziellerer Natur zu sein, hier finden wohl noch Fehlerkorrekturen statt, ähnlich sieht es beim Dateisystem btrfs aus.
Die kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | |
|---|---|---|---|---|
| 3.2-rc1 | 10 730 | 12 103 | 1 628 188 | 1 406 364 |
| 3.2-rc2 | 324 | 287 | 3694 | 2859 |
| 3.2-rc3 | 467 | 451 | 3847 | 3319 |
| 3.2-rc4 | 255 | 248 | 3519 | 2126 |
| 3.2-rc5 | 412 | 371 | 3582 | 2726 |
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Es hat diesmal ein bisschen länger gedauert, aber Vorabversion Nr. 4 ist nun da, für alle, die nicht direkt aus dem Kernel-Git kompilieren wollen.
Von der Anzahl der Änderungen her wurde es nicht mal so viel weniger, betrachtet man jedoch die Zahl der Commits und der betroffenen Dateien sieht es allerdings nach etwas Beruhigung aus. Was hat sich getan? btrfs wurde mit Fehlerkorrekturen bedacht, ebenso die ARM-Architektur. Passend dazu wurde auch der Exynos-DRM-Treiber verbessert, der die Grafik-Komponente von Samsungs gleichnamiger ARM-basierter System-On-Chip-Plattform ansteuert.
Wenn sich die Entwicklung weiterhin beruhigt könnte dieses Jahr vielleicht wieder ein Kernel unter dem Weihnachtsbaum kompilieren, wie schon drei Jahres zu vor. Andererseits kann in drei Wochen einiges drin sein - drei weitere Vorabversionen mit unerwarteten Problemen ebenso wie ein plötzliches Versiegen des Patch-Stromes.
Eine kleine Statistik:
| Commits | geänderte Dateien | eingefügte Zeilen | gelöschte Zeilen | |
|---|---|---|---|---|
| 3.2-rc1 | 10 730 | 12 103 | 1 628 188 | 1 406 364 |
| 3.2-rc2 | 324 | 287 | 3694 | 2859 |
| 3.2-rc3 | 467 | 451 | 3847 | 3319 |
| 3.2-rc4 | 255 | 248 | 3519 | 2126 |
Die großen Zahlen zu Beginn des Entwicklungszyklus sind normal, das sind die Änderungen, die während des Merge Window aufgenommen werden. Im weiteren Verlauf kann man dann an der Zahl der Commits in etwa abschätzen inwiefern eine Beruhigung eintritt.
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Ein Teil der Nordamerikaner feiert heute Thanksgiving und für die Geeks, die keinen Truthahn mögen, hat Torvalds Beschäftigung in Form des -rc3 bereitgestellt.
Es gab mehr Bewegung als beim -rc2, die Änderungen haben sich aber gleichmäßiger über den Kernel verteilt. Änderungen an der Umgebung für Intel- und AMD/ATI-Grafik stechen ein wenig hervor. Ansonsten liest sich aus dem Shortlog nicht viel heraus. Der iwlwifi-Treiber kann nun mittels rfkill (für die Benutzung von WLAN-Ein/Aus-Tasten am Notebook notwendig) entladen werden, ohne eine Kernel Panic zu verursachen, weiterhin finden sich Korrekturen und einige Maintainer-Aktualisierungen querbeet über das gesamte Programm verstreut.
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Acht Tage nach der ersten Vorabversion stellt Torvalds Linux 3.2-rc2 online und nähert sich damit wieder einem normalen Veröffentlichungrhythmus an.
Das Volumen der Änderungen ist ein Stückchen kleiner als der beim -rc2 der Vorgängerversion (also 3.1-rc2), obwohl laut Torvalds besonders viele Neuerungen aus linux-next übernommen wurden. Dazu fand der Patch diesmal gleich den Weg in den richtigen Pfad; 3.2-rc1 wurde von Torvalds fälschlicherweise direkt in den 3.x-Zweig geladen anstelle des sonst üblichen 3.x/testing-Pfades.
Änderungen gab es vor allem bei den Architekturen, insbesondere für die 6800-Prozessorfamilie m68k und ARM. Der Nouveau-Treiber wurde mit Fehlerkorrekturen bedacht, ebenso wie das Dateisystem btrfs. Die Dokumentation für DRM wurde überarbeitet und das Kernel-Test-Skript ktest.pl bekam ein paar neue Funktionen und Verbesserungen.
Quelle: Linux Kernel Mailing List
Zwei Wochen nach Veröffentlichung von Linux 3.1 hat Torvalds das Merge Window, in dem Neuerungen aufgenommen werden, für den neuen Entwickler-Kernel geschlossen.
Was den aktuellen Patch von den vorhergehenden unterscheidet ist unter anderem seine Größe. Dabei sind dafür nicht einmal besonders viele Neuerungen verantwortlich, sondern Änderungen in der Struktur, wo einige Bereiche umbenannt und verschoben wurden. Während die Versionsverwaltung Git damit problemlos klarkommt, enthalten die für den patch-Befehl vorgesehenen Patches dann den betroffenen Quelltext gleich zweimal - einmal mit der Information, dass er am alten Ort zu entfernen und einmal am neuen Ort hinzuzufügen ist.
Nicht alle Merge Requests wurden von Torvalds akzeptiert und einige, die die aufgenommen wurden, hätten seiner Ansicht nach vielleicht besser außen vor bleiben sollen, da sie nicht aus dem linux-next-Baum stammten. Unter den eingeflossenen Änderungen sind die oben beschriebenen Umstrukturierungen im Zweig von User Mode Linux (UML), einigen ARM-basierten Architekturen und im Bereich der Netzwerk-Treiber enthalten. Mit am bedeutendsten sollen Torvalds Einschätzung nach Verbesserungen an der Virtuellen Speicherverwaltung sein, wo an der Steuerung von Schreibvorgängen auf den Datenträger gearbeitet wurde. Diese Änderungen dürfte die meisten Nutzer betreffen, hoffentlich im positiven Sinne.
Quelle: Linux Kernel Mailing List