Diesmal war die Wartezeit etwas kürzer. Auch der Kernel scheint „kürzer“ zu werden.
Dies bezieht sich darauf, dass diesmal in etwa sechzig Mal so viele Code-Zeilen entfernt wurde wie neue hinzukamen, eine eher seltene Kombination (in 442 Dateien wurden 196385 Zeilen gelöscht und 3228 hinzugefügt). Der „Schuldige“ ist ein Patch, mit dem die Standardkonfiguration (defconfig) der ARM-Architektur aufgeräumt wurde; In erster Linie blieben hier auskommentierte und „is not set“-Zeilen auf der Strecke. Torvalds hofft, dass dies so weitergeht und damit künftig weniger ungenutzte Optionen in den defconfigs (Originalton: defconfig noise) den Kernel aufblähen.
Daneben finden sich unter anderem noch Korrekturen für den Video-Treiber V4L, die MIPS-Architektur und das Dateisystem Ceph unter den aufgenommenen Änderungen.
Quellen: Linux Kernel Mailing List
Kernel-Quellen:
