Lange schon habe ich damit geliebäugelt, jetzt habe ich es endlich umgesetzt: Ich habe mir ein GPS-Gerät zugelegt. Mein Ziel: Ein Beitrag zur OpenStreetMap.
Die OpenStreetMap ist ein Projekt, das mit Hilfe von unzähligen Freiwilligen die Welt kartografieren will. Die erhobenen Daten stehen jedem frei zur Verfügung. Damit soll ein Gegengewicht zu den vielen unfreien Quellen für Kartenmaterial gesetzt werden. Wer beispielsweise auf einer Homepage eine Anfahrtsskizze bereitstellen will, muss entweder bei den kommerziellen Anbietern dafür bezahlen, oder die Skizze selbst malen. Karten von OpenStreetMap können dagegen frei verwendet werden.
Das GPS-Gerät, das ich gekauft habe, ist ein Garmin Legend HCx. Auf den ersten Blick wirkt es ganz vielversprechend. Da es mit einer MiniSD-Karte erweitert werden kann, ist auch die Datenübertragung ganz einfach: Es wird als Massenspeicher erkannt und man kann direkt über den Datei-Browser die Tracks herunterladen oder Karten aufspielen. (Das funktioniert dann auch unter Linux wunderbar.) Dies ist auch nötig: Die mitgelieferte Karte ist sehr grob und kaum zu gebrauchen. Neue Karten kosten einiges, aber zum Glück gibt es ja OpenStreetMap: Mit Mkgmap lassen sich OSM-Karten in's Garmin-Format konvertieren. Damit hat man zum Einen ganz brauchbare Karten auf seinem Gerät, und sieht andererseits gleich, wo es noch Lücken gibt.
Heute habe ich dann auch gleich schon einmal einen kleinen Spaziergang gemacht, um ein paar Daten zu sammeln. Jetzt muss ich mich noch ein bisschen in das Editieren der Karten einarbeiten, dann kann ich bald hoffentlich schon meine ersten Daten in die OSM-Datenbank hochladen.