Ubuntu aktiviert zunächst die Standard-VESA-Treiber, wenn es Ihre Grafikkarte nicht unterstützt. Das bringt allerdings diverse Einschränkungen mit sich.
1. Die VESA-Treiber unterstützen nur vergleichsweise wenige Auflösungen und Bildwiederholungsfrequenzen.
2. Um aktuelle 16:9-Displays in der optimalen Auflösung betreiben zu können, fehlen dem VESA-Treiber die nötigen Auflösungsprofile.
3. Viele Funktionen moderner Grafikkarten bleiben ungenutzt, wie beispielsweise der Zweischirmbetrieb oder die 3D-Beschleunigung.
4. Der VESA-Treiber bremst die Leistungsfähigkeit der Grafikchips bei der Darstellung von 2D-Inhalten erheblich, sodass sich nicht einmal Videos flüssig abspielen lassen.