Ein Fax ist immer noch sehr praktisch und auch im Internetzeitalter so leicht durch nichts zu ersetzen. Auch wenn Sie ein Faxgerät besitzen, bringt Ihnen dieses "elektronische Fax" den Vorteil, dem papierlosen Büro ein Stück näher zu kommen.
Um mit Ubuntu faxen zu können, haben Sie meist verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache Lösung bieten - wenn ein Faxmodem vorhanden ist - die beiden Pakete "efax" und "efax-gtk". Diese installieren Sie mithilfe der Synaptic-Paketverwaltung System - Systemverwaltung.
- Klicken Sie auf System - Systemverwaltung - Synaptic-Paketverwaltung und geben Sie Ihr Passwort ein.
- Drücken Sie STRG + F und suchen Sie nach dem Paket "efax".
- Klicken Sie auf das Kästchen vor dem Eintrag "efax-gtk" und betätigen Sie die Schaltfläche Zum Installieren vormerken.
- Klicken Sie abschließend auf Anwenden.
- Nach einem Neustart des Systems aktivieren Sie das Faxprogramm mit einem Klick auf Anwendungen - Büro - Efax-gtk.
- Akzeptieren Sie die Anmerkungen mit einem Klick auf Annehmen.
Nun sollten Sie als erstes über Datei - Einstellungen den Konfigurations-Dialog von "efax-gtk" öffnen:
- Tragen Sie im Register Identität den Namen und die Faxnummer ein, die in der Kopfzeile Ihrer Faxe stehen soll.
- Darüber hinaus müssen Sie zwei weitere Einstellungen prüfen. Im Register Modem steht voreingestellt im Feld Serielle Schnittstelle der Eintrag ttyS1. Ist das Faxmodem an der ersten seriellen Schnittstelle angeschlossen, was bei fast allen PCs der Fall sein dürfte, tragen Sie hier ttyS0 ein, denn Linux beginnt mit dem Durchzählen serieller Schnittstellen, wie bei anderen Einstellungen, immer mit einer Null.
- Können Sie danach nicht faxen, liegt das eventuell an der falsch eingestellten Modemklasse im selben Register. Neben Modem Class ist Auto voreingestellt für das automatische Erkennen aktiviert. Das sollte zwar mit den meisten Modems funktionieren, kann aber bei manchen Geräten fehlschlagen. In diesem Fall schalten Sie einfach auf eine andere Klasse um und probieren es damit.