Firestarter ist ein grafisches Frontend für Linux-Systeme mit leicht zu benutzenden Firewall-Assistenten. Mit dieser Firewall können Sie Ports öffnen und schließen, den PC verbergen oder nur einzelne Zugänge gewähren. Ein Echtzeit-Monitor zeigt Ihnen an, ob ein Angreifer den PC attackiert.
Firestarter kann über das Paket "firestarter" installiert werden. Anschließend finden Sie das Tool unter System - Systemverwaltung - Firestarter. Beim ersten Start von Firestarter erscheint ein Assistent, der Ihnen hilft, die Firewall zu konfigurieren.
Wenn Sie mit Speichern das Konfigurieren der Firewall abschließen, wird diese sogleich aktiviert. Klicken Sie unterhalb des Menüpunkts Firewall dann auf die Schaltfläche Firestarter Einstellungen, um noch die folgenden Einstellungen vorzunehmen:
- Aktivieren Sie unter dem Punkt Benutzeroberfläche die beiden Optionen. Dadurch minimiert sich das Fenster beim Schließen in die Taskleiste und Sie können Zugriffe auf Ihr System direkt anhand eines roten Icons erkennen. Die Zugriffe werden im Register Ereignisse im Hauptfenster protokolliert und angezeigt.
- Empfehlenswert ist, unter Firewall - Diensttyp Filterung die Option Filterung nach Art des Dienstes (ToS) zu aktivieren und dort die Dienste zu priorisieren, die üblicherweise bevorzugt behandelt werden sollen. Aktivieren Sie dazu die Option Arbeitsplatzrechner. So können Sie auch bei einer ausgelasteten Internetverbindung flüssig arbeiten.
Firestarter kann mit der Paketverwaltung installiert werden:
- Klicken Sie auf System - Systemverwaltung - Synaptic-Paketverwaltung.
- Drücken Sie Strg+F und suchen Sie nach dem Paket "firestarter".
- Klicken Sie auf das Kästchen vor dem Eintrag firestarter und betätigen Sie die Schaltfläche Zum Installieren vormerken.
- Klicken Sie abschließend zweimal auf Anwenden.