Richard Stallman hat am 26.06. in einem offenen Brief (via) anlässlich der Einbindung Monos in die Standardinstallation von Debian dazu aufgerufen, sich nicht von C# abhängig zu machen. Das Problem seien nicht die freien Implementierungen von C#, sondern die C#-Programme an sich, deren Lauffähigkeit unter freien Plattformen fortwährend durch Microsofts Patentansprüche gefährdet sei. Wann immer möglich sollte daher C# von freier Software gemieden werden.
Das betrifft nicht nur Debian, sondern mehr noch Ubuntu. Das Mono-Programm Tomboy ist schon in Hardy Teil der Standardinstallation gewesen, und Banshee, ebenfalls auf Mono basierend, war oder ist nah dran, Rhythmbox abzulösen. Dazu kommt noch F-Spot. Nun steht die Frage im Raum, inwiefern nicht auch Ubuntu dazu verpflichtet ist, C# für freie Software nicht zu unterstützen.